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Praxis Dr. med. Hannes Meier

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Zusätzliche Untersuchung

VIch werde mich einem Belastungstest unterziehen

 

Beim Belastungstest werden die Reaktionen des Herzens auf eine Übung mit zunehmender Belastung (Ergometer oder Laufband) analysiert.

 

Was ist ein Belastungstest?

Diesen Test bezeichnet man auch als Belastungs-Elektrokardiogramm (=Ergometrie). Dabei handelt es sich um ein EKG, das bei gleichzeitiger Ausübung einer körperlichen Betätigung aufgezeichnet wird.

Der Test besteht aus einer Aufzeichnung von elektrischen Herzkurven, Ihrer Herzfrequenz und Ihres Blutdrucks im Verlauf einer Reihe von Übungen, die Sie auf einer Art Velo, einem Ergometer, oder auf einem Laufband absolvieren.

Er ermöglicht die Bestimmung der Durchströmung (Durchblutung) Ihres Herzens während der Belastung und damit des Zustands der Herzkranzgefässe.

Dieser Belastungstest wird nach dem Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens und einer Untersuchung durch Ihren Arzt vorgeschlagen.

 

 

Wie bereite ich mich auf die Untersuchung vor?

Befolgen Sie die Anweisungen zur Einnahme Ihrer gewohnten Medikamente, die Ihnen beim Arztbesuch gegeben wurden. Je nach Fall wird die Einnahme fortgesetzt oder unterbrochen.

Wenn die Untersuchung nach einer Mahlzeit durchgeführt wird, nehmen Sie nur leichte Kost ohne Alkohol zu sich. Achten Sie darauf, keine koffeinhaltigen Genussmittel (Kaffee) einzunehmen und rauchen Sie nicht.

Tragen Sie locker sitzende, im Brustbereich leicht zu öffnende Kleidung und bequeme Schuhe.

Sie können selbstständig nach Hause fahren und Ihre normalen Tätigkeiten wiederaufnehmen, müssen aber jemanden benachrichtigen, wenn Sie sich müde fühlen.

Wie läuft der Test ab?

Der Test findet in einem normalen Untersuchungsraum mit einem einfachen Gerät statt.

Sie setzen sich auf ein Ergometer oder stellen sich auf ein Laufband.

Der Arzt oder die Arzthelferin bringt die selbsthaftenden Elektroden an Ihrer Brust und ein Blutdruckmessgerät an Ihrem Arm an.

Anschliessend erläutert der Arzt die Funktionsweise des Geräts und das vorgeschriebene Tempo.

Diesen Vorbereitungen folgt eine erste Aufnahme eines Elektrokardiogramms (EKG) sowie eine Messung Ihres Blutdrucks im Ruhezustand.

Die Belastung wird stufenweise erhöht. Zu Beginn ist sie gering und nimmt anschliessend zu.

Ihre Kraftanstrengung sollte so lange wie möglich konstant bleiben.

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie etwas spüren. Zu diesem Zweck werden Sie vom Arzt oder von den Arzthelferinnen regelmässig befragt.

Am Ende der Übung setzen Sie die Bewegungen einige Minuten lang ohne Belastung fort, um sich zu erholen. Die Datenerfassung endet erst nach dem Erreichen der Normalwerte.

Diese Untersuchung ist nicht schmerzhaft, erfordert aber eine gewisse Anstrengung.

Besteht bei dieser Untersuchung irgendein Risiko?

Der kardiologische Belastungstest wird sorgfältig erfasst und Sie dabei gut betreut. Er wird von einem Kardiologen, Ihrem Hausarzt oder einer  Arzthelferin durchgeführt. Ihre betreuenden Ärzte stellen sicher, dass keine Gegenanzeigen (Kontraindikation) für die Durchführung des Tests vorliegen.
Ihr Herz wird vor und während der Untersuchung überwacht. Während der Untersuchung geben Sie Bescheid, falls Beschwerden oder ein Symptom auftreten. Das Risiko für das Auftreten eines Herzproblems ist gering, und es werden alle Vorsichtsmassnahmen getroffen, um dies zu vermeiden.

Wie lange dauert der Test?

Die eigentliche Untersuchung dauert 10 bis 15 Minuten. Für die Vorbereitungen werden 15 Minuten benötigt.

Erholen Sie sich nach Beendigung des Tests, indem Sie sich eine Stunde lang schonen.

An wen wende ich mich, wenn ich mich dieser Untersuchung unterziehen muss?

Ihr Arzt entscheidet, wo der Test am besten durchgeführt werden soll. Meist wird er in der  Praxis Ihres Hausarztes oder eines niedergelassenen Kardiologen und nur selten in einem Spital durchgeführt.

Und die Ergebnisse?

Die Ergebnisse werden meist sofort ausgehändigt. Gegebenenfalls wird Ihrem behandelnden Arzt eine Kopie des Testberichts zugeschickt.

 

Die Ergebnisse des Belastungstests werden meist sofort mit Ihrem behandelnden Arzt besprochen.


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Dr. Hannes Meier
 
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Allgemeinmedizin