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Glossar

Ich weiß, wie das menschliche Auge aufgebaut ist und wie das Sehen funktioniert

 

Das Auge hat die Funktion, Bilder in Form von einfallendem Licht aufzunehmen und in Nervenimpulse umzuwandeln, die es dann über den Sehnerv an das Gehirn übermittelt.

 

Aufbau des Auges

Das Auge ist ein kugelförmiger Körper, der auch als Augapfel bezeichnet wird.

Wie gelangt das Licht ins Auge?

Die Vorderwand des Augapfels wird von der Hornhaut gebildet, die lichtdurchlässig ist. 
Das Licht tritt zunächst durch die Pupille (im Bild schwarz dargestellt), eine Öffnung in der Mitte des farbigen Rings. 
Dieser Ring, die Iris, ist ein Teil der zweiten Gewebsschicht des Auges. Die Iris enthält Pigmente und Muskeln. Die Muskeln können die Größe der Pupille verändern und damit den Lichteinfall ins Auge regulieren. Bei hellem Tageslicht wird die Pupille verengt, damit nicht zu viel Licht ins Auge dringt (Miosis). Nachts und bei schwachem Licht wird die Pupille erweitert, um das wenige vorhandene Licht auszunutzen (Mydriasis).

Wozu dient die Linse?

Danach fällt der Lichtstrahl durch eine durchsichtige Linse, die ebenfalls ihre Form verändern kann, um die Sicht scharfzustellen.

Welche Aufgabe hat die Netzhaut?

Die Netzhaut kleidet die innere Rückwand des Augapfels aus. Sie ist der eigentlich lichtempfindliche Teil des Auges, da sie zwei Arten von Nervenzellen enthält, die als Fotorezeptoren (Lichtsinneszellen) fungieren: die Stäbchen und die Zapfen.
Die Stäbchen haben eine höhere Lichtempfindlichkeit und nehmen auch sehr schwaches Licht in der Nacht wahr. Sie sind vorwiegend für die Nachtsicht verantwortlich. Zur Wahrnehmung von Einzelheiten und Farben tragen sie hingegen nur wenig bei. 
Die Zapfen wiederum sind weniger lichtempfindlich, ermöglichen aber die Wahrnehmung von kleinsten Details sowie von Farben. Sie sind vornehmlich für die Tagsicht verantwortlich. 
Diese Zellen wandeln optische in elektrische Signale um, die ihrerseits als Impuls über den Sehnerv an das Gehirn übermittelt und dort als Bildinformationen ausgewertet werden.

Wie entsteht die Augenfarbe?

Die Farbe der Iris wird ebenso wie die Haut- und Haarfarbe dadurch bestimmt, wie viel von dem Farbstoff Melanin vorliegt. 
Bei geringer Melaninkonzentration ist die Iris blau.
Je höher der Melaningehalt, desto dunkler ist die Augenfarbe.

 

 

Das Auge ist das Sehorgan des Menschen. Es ist aus mehreren Bestandteilen aufgebaut, die gemeinsam dafür sorgen, dass Lichtreize aufgenommen und in Form elektrischer Impulse an das Gehirn übermittelt werden, wo sie analysiert und als Bilder verarbeitet werden.

 

 

Stand: Juni 2011


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Dr. Hannes Meier
 
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