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Ursachen für eine Schilddrüsenfunktionsstörung

 

Es gibt unterschiedliche Erkrankungen der Schilddrüse. Manche betreffen die Funktionstüchtigkeit dieser Drüse und die Produktion von Schilddrüsenhormonen.

 

Welche Funktionsstörungen der Schilddrüse gibt es?

Bei der Schilddrüse können zwei verschiedene Arten von Funktionsstörungen auftreten, die zu Anomalien bei der Produktion von Schilddrüsenhormonen führen.

  • Wenn die Hormonproduktion nicht ausreicht, spricht man von Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Sie führt u. a. zu Gewichtszunahme, Müdigkeit, Haarausfall, Gedächtnisverlust, Depressionen, übermäßiger Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, trockener Haut usw.
  • Wenn zu viele Hormone produziert werden, spricht man von Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose). Sie führt u. a. zu Beschleunigung der Herzfrequenz, Herzflattern, Atemnot bei Anstrengung, Nervosität, Schweißausbrüchen, Gewichtsverlust…

Wodurch entstehen diese Fehlfunktionen?

Bestimmte Krankheiten, Medikamente oder eine Schwangerschaft können Schilddrüsenfehlfunktionen hervorrufen. Die Erkrankung geht mitunter auch mit einer familiären Vorbelastung einher.

Wie wird die Erkrankung erkannt?

Schilddrüsenfunktionsstörungen führen unmittelbar zu einer gestörten Sekretion von Schilddrüsenhormonen. 
Derartige Probleme lassen sich über die Messung der TSH-Konzentration (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) im Blut bestimmen.

Wie werden derartige Erkrankungen behandelt?

Bei Schilddrüsenunterfunktion zielt die Behandlung darauf ab, die verminderte Hormonsekretion durch die tägliche Gabe von Schilddrüsenhormonen (in Form von Tabletten oder Tropfen) zu kompensieren.
Bei Schilddrüsenunterfunktion zielt die Behandlung darauf ab, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu drosseln. Je nach Fall werden hier über eine bestimmte Zeit Thyreostatika (die Schilddrüsenfunktion hemmende) Medikamente verschrieben, die ggf. durch eine radikale Therapie, radioaktives Jod oder eine Operation ergänzt werden.

 

Die Nachbehandlung einer Schilddrüsenfunktionsstörung beruht auf der Messung der Konzentration der Schilddrüsenhormone, vorwiegend von TSH. Damit diese Ergebnisse so zuverlässig wie möglich sind, sollte die Konzentration immer zur gleichen Tageszeit und im selben Untersuchungslabor analysiert werden.


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