Sie befinden sich hier:

Praxis Dr. med. Hannes Meier

seniorenEnkel
mutterKind
familie

Zusätzliche Untersuchung

Ich werde mich einer Koronarographie unterziehen

 

Die Herzkatheteruntersuchung, auch Koronarographie genannt, ermöglicht die Sichtbarmachung der Herzkranzgefässe. Sie stellt bei einem Verdacht auf einen Herzinfarkt oder eine Angina pectoris das anerkannt beste Verfahren, den sogenannten Goldstandard, dar, der die Ursache der Gesundheitsstörung detaillliert darstellen kann.

 

Herzkatheteruntersuchung – was ist das?

Bei dieser Untersuchung wird radioaktiv markiertes, jodhaltiges Kontrastmittel, das ausser bei einer Jodallergie harmlos ist, in die Herzkranzarterien (versorgen das Herzen mit Blut) injiziert, damit sie auf Röntgenbildern sichtbar werden.

Auf den Bildern werden die Herzkranzgefässe untersucht, um Störungen des Blutkreislaufs aufgrund eines Hindernisses wie einer Verengung oder eines Blutgerinnsels zu ermitteln.

Die Untersuchung ermöglicht die Ermittlung der Anzahl und der Merkmale dieser Hindernisse. Darüber hinaus wird der Druck im Inneren der Herzkammern gemessen.

Wie bereite ich mich vor der Untersuchung zu Hause vor?

Vor der Untersuchung wird eine Blutprobe genommen, um bestimmte Parameter (Nierenfunktion, Blutgerinnung ...) zu überprüfen.

Die Herzkatheteruntersuchung wird im Spital durchgeführt. Sie können entweder allein oder in Begleitung kommen.

Sie treffen u.U. schon am Vortag der Untersuchung ein und verbringen noch einen Grossteil des Folgetages im Spital. Denken Sie daran, Ihre persönlichen Sachen vorzubereiten.

Machen Sie nach der Ankunft im Spital Angaben zu Ihrer Behandlung und zu möglichen Allergien.

Im Spital dürfen Sie vier bis sechs Stunden vor der Untersuchung weder essen noch trinken noch rauchen.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Zögern Sie nicht, das Ärzteteam vor dem Eingriff auf mögliche Allergien, derzeitige Behandlungen, in jüngster Vergangenheit aufgetretene Erkrankungen, aber auch auf Ihre Ängste und Befürchtungen hinzuweisen.

In einem Röntgenraum werden Sie in Rückenlage auf einen Tisch gelegt, unter dem sich ein Gelenkarm mit einer Röntgenröhre befindet.

Der Arzt oder eine Arzthelferin bringt selbsthaftende Elektroden an Ihrer Brust an, damit die elektrische Aktivität Ihres Herzens anhand eines Elektrokardiogramms überprüft werden kann. Diese Überwachung ist vollständig schmerzlos.

Anschliessend legt der Arzt bzw. die Arzthelferin eine Infusion in eine Armvene.

Der Kardiologe führt eine Lokalanästhesie im Bereich des Ellenbogens oder oberhalb des Oberschenkels in der Leistenfurche durch.

Anschliessend führt er eine kleine Sonde ein, die als Katheter bezeichnet wird, und dirigiert sie unter Bildschirmüberwachung durch die Aorta bis zum Ansatz der Herzkranzgefässe.

Er injiziert Kontrastmittel und macht mehrere Röntgenaufnahmen, um das Gefässnetz sichtbar zu machen.

Geben Sie jederzeit Bescheid, wenn Sie etwas spüren.

Nach der Untersuchung zieht der Kardiologe den Katheter wieder heraus und presst länger auf die Injektionsstelle, um jede Blutung zu vermeiden.

Sie müssen noch mehrere Stunden lang liegen bleiben, können aber normal essen und trinken.

Bei Ansicht der erhaltenen Bilder führt der Kardiologe eine erste Beurteilung durch.

Der Vorgang an sich ist nicht sehr schmerzhaft. Bei der Kontrastmittelinjektion spüren Sie im Arm und anschliessend im gesamten Körper ein Wärmegefühl, bei dem es sich jedoch um eine vorübergehende Reaktion handelt.

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft.
Die Einführung des Katheters kann manchmal unangenehm sein. Der Einstich ist mit demjenigen bei einer Blutentnahme vergleichbar. Durch die Lokalanästhesie spüren Sie keine Schmerzen. 

Besteht bei dieser Untersuchung irgendein Risiko?

An der Einstichstelle kann sich ein Bluterguss (blauer Fleck) bilden. Diese Unannehmlichkeit lässt sich im Allgemeinen durch Pressen mit einem Sandsack vermeiden.

Sollte die Arterie in den Tagen nach der Untersuchung an der Einstichstelle anschwellen, müssen Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
Seltener können durch die Bewegungen der Sonde «Blessuren» von Blutgefässen verursacht werden.

Im Verlauf der Untersuchung können plötzliches Unwohlsein, Schmerzen in der Brust und Herzklopfen auftreten. Wenn diese Beschwerden andauern, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. die Person, welche die Untersuchung durchführt.

Das Kontrastmittel (jodhaltige Substanz) kann eine allergische Reaktion hervorrufen.

Die Dosis der Röntgenstrahlung ist so gering, dass keine Gefahr besteht.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Dauer der Untersuchung kann eine halbe bis zu einer Stunde betragen.

Die Erholung nach der Untersuchung dauert etwa 5 Stunden.

Nachdem Sie wieder zu Hause sind, müssen Sie sich einige Tage nach der Untersuchung schonen: Machen Sie keine abrupten Bewegungen und führen Sie keine anstrengenden Tätigkeiten durch.

An wen wende ich mich, wenn ich mich dieser Untersuchung unterziehen muss?

An das Spital.

Der Termin wird vom Arzt vereinbart.

Und die Ergebnisse?

Zumeist liegen die Ergebnisse einige Stunden nach der Untersuchung vor. Gegebenenfalls erhält Ihr behandelnder Arzt den Bericht über die Herzkatheteruntersuchung.

 

 

Die Ergebnisse Ihrer Untersuchung werden beim nächsten Termin bei Ihrem behandelnden Arzt erneut besprochen.


Visitenkarte

Dr. Hannes Meier
 
Dr. med. Hannes Meier
 
Allgemeinmedizin